Die Geschichte der Erwachsenenbildung

1820 Die Idee der Volksbildung wurde geboren. In Berlin hielten Professoren wie Alexander von Humboldt erstmals öffentliche Vorträge außerhalb der Universität. Vertreter des Bürgertums gründeten populärwissen-schaftliche Vortragsringe und Volksbildungsvereine. Im Sinne des Neuhumanismus wurde die ganzheitliche Bildung des Menschen angestrebt. In der Folgezeit werden Bauern-, Arbeiter- und Handwerkervereine, Sonntags- und Abendschulen gegründet.

von Humboldt        Grundvig

1844 Der dänische Volkserzieher Nicolai Frederik Severin Grundtvig schuf die Institution der (Heim-) Volkshochschule in der vor allem die bäuerliche Jugend nach Beendigung ihrer Schulzeit eine erweiterte Ausbildung erhalten sollte. Die Idee breitete sich in ganz Skandinavien aus.

1848 Arbeiterbildungsvereine verschärften die politische Diskussion und werden zum Zentrum der Opposition (Frankfurter Paulskirche).

1867 In England begann die Universitäts-ausdehnungsbewegung (universtity extension movement), die wissenschaftliche Erkenntnisse und universitäre Bildung in allen Schichten der Gesellschaft verbreiten wollte. Diese Bewegungen waren im 19. Jahrhundert Vorbild für das neu entstehende Volkshochschulwesen in Deutschland.

1871 gründete sich mit Beginn des Kaiserreiches die Gesellschaft zur Verbreitung von Volksbildung. Sie entwickelte sich zum Dachverband aller Volksbildungseinrichtungen. Die neuen politischen Rechte (u.a. Wahlrecht für Männer) fanden Eingang in den Themenkatalog der Volksbildungsbewegung. Das Bildungsprivileg lag bis dahin beim Bürgertum. Man erhoffte sich, durch die Teilhabe der Arbeiterschaft an der Volksbildung, das revolutionäre Potenzial in der Gesellschaft verringern zu können.

1878 Mit der Humboldt-Akademie in Berlin gründete sich die erste Volkshochschule Deutschlands. Sie strebte mit dem humanistischen Bildungsideal danach, das Bildungsniveau des gesamten Volkes zu heben. Die Arbeiterschaft aber zog eigene Arbeiterbildungsvereine vor.


Erste staatliche Baugewerkeschule Preußens

1890 Das Gebäude am Möllinger Platz wurde im Gründerstil erbaut und seiner Bestimmung als erste staatliche Baugewerkeschule Preußens (auch königlich-preußische B. genannt) übergeben (Das heutige Haus der VHS). 1910 wurde das Gebäude um einen großen seitlichen Flügel erweitert, der nach dem Krieg wieder abgerissen wurde. Bereits 1864 wurde unter dem Direktor Carl Möllinger eine private Baugewerkesschule in der Papenstraße 17 gegründet.

1918 In der Weimarer Verfassung konnte erstmals die Förderung des Volksbildungswesens, einschließlich der Volkshochschulen, durch Reich, Länder und Gemeinden verankert werden. So lebte die Volksbildungsbewegung nach dem Ersten Weltkrieg wieder auf. Eine der Hauptaufgaben bestand darin, die Bürger mit den neuen demokratischen Zielvorstellungen und Strukturen vertraut zu machen und soziales Verantwortungsbewusstsein zu fördern. Die meisten Volkshochschul-Gründungen erfolgten nach Ende des Ersten Weltkrieges 1918 mit dem Ziel, die breite Bevölkerung, die zuvor von der Bildung ausgeschlossen war, besser zu bilden. 1919 gab es bereits über 150 Volkshochschulen (1).

1933 Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten erfolgte eine Gleichschaltung und Zentralisierung der Volkshochschulen, da das Selbstverständnis der Volkshochschulen der NS-Ideologie diametral entgegenstand. Sie gingen in den Volksbildungsstätten des Deutschen Bildungswerkes und der Deutschen Arbeitsfront auf.

1945 Nach Kriegsende, waren es die Besatzungsmächte (hier in der Region die Briten), die die Kommunen aufforderten, Ausschüsse für Erwachsenenbildung einzurichten (re-education).

 

Erste Ansätze in Höxter

1947 Am 10. März wurde in der Stadt Höxter die erste Volkshochschule gegründet. Die Leitung übernahm der damalige Stadtdirektor Mixius. Im gleichen Frühjahr noch erschien das erste Vorlesungsverzeichnis mit einer Mischung aus 20 Kursen. Die Sprachen, mit Englisch-, Französich-, Spanisch- und Russisch-Kursen hatten den größten Anteil, gefolgt von naturkundlichen Themen, wie „Vom Vogelruf zur Symphonie“ und Kursen aus dem Bereich Kunst und Literatur. Auch die heute noch beliebten Rechts- und Verbraucherfragen standen auf dem Stundenplan. Als Unterrichtsorte dienten die Staatsbauschule, der Sitzungssaal des Rathauses, der Städtische Festsaal und der Musiksaal der Oberschule.

Weitere VHS-Leiter waren Stadtdirektor Dr. Holle (1948-49), Studienrat Dr. Eichholz (1949-52), Musikdirektor Leipold (1952-55), Kulturamtsleiter Müller (1955-59), erneut Dr. Eichholz (1959-63), Realschullehrer Schneider (1963-67), Konrektor Jacob (1967-74), Studienrat Begoll (1974-78).

1948 Die Geschäftsstelle befand sich in der Marktstr. 8 (altes Schmidt´sches Haus, auf dem Bild rechts, heute Karstadt).

1953 Das Land Nordrhein-Westfalen erließ das „Gesetz über die Zuschußgewährung an Volkshochschulen“. Damit wurde erstmals in der Geschichte der Erwachsenenbildung in Deutschland der Anspruch der Volkshochschulen auf finanzielle Zuschüsse auf eine rechtliche Basis gestellt.

1970 Die Geschäftsstelle der Volkshochschule zog mit dem Kulturamt in das Gebäude in der Brenkhäuser Straße 1 um.

1972 Das Bildungswerk der Stadt Marienmünster wurde gegründet und startete mit einem vielseitigen Programm. Die Leitung übernahm der Hauptschulrektor Heinrich Fiene.

1974 verabschiedete das Land NRW ein neues Weiterbildungsgesetz, das die Weiterbildung als vierte Säule und gleichberechtigten Teil des Bildungswesens neben Schule, Hochschule und Berufsausbildung integrierte. Damit wurde die Erwachsenenbildung zur kommunalen Pflichtaufgabe. Die Professionalisierung des pädagogischen Personals versetzte die Volkshochschulen in die Lage ihre Angebote zu erweitern.

 

Eine neue Zeit beginnt

1978 Am 1. Januar wurde die Kreisvolkshochschule Höxter-Marienmünster gegründet. Nach der zwischen dem Kreis Höxter und den Städten Höxter und Marienmünster am 19.7. bzw. 8.8.1977 abgeschlossenen öffentlich-rechtlichen Vereinbarung hat die Stadt Höxter die Aufgabe der Errichtung und Unterhaltung der Volkshochschule nach dem 1. Weiterbildungsgesetz im Land NRW vom 31.7.1974 in Form eines Mandates für die Städte Höxter und Marienmünster übernommen. Als Unterrichtsgebäude und Geschäftsstelle diente das Haus der Volkshochschule am Möllinger Platz (ehemals Baugewerkeschule), das bereits seit zwei Jahren genutzt wurde.

Haus der Volkshochschule am Möllinger Platz

Der Zuständigkeitsbereich der VHS bezog sich auf das Stadtgebiet Höxter sowie auf die 25 umliegenden Ortschaften mit fast 40.000 Einwohnern.

Nach Studienrat Michael Begoll übernahm Hauptamtsleiter Rudolf Lohmann am 1. Februar für 2 Monate die nebenberufliche VHS-Leitung. Mit Dietmar M. Woesler wird am 1. April der erste hauptamtliche VHS-Leiter eingestellt. Auf der Geschäftsstelle arbeiteten insgesamt 3 Personen.

Heinrich Fiene         Firtz Dormann

Heinrich Fiene übernahm die Zweigstellen-Leitung in Marienmünster. Ein Jahr später wurde Fritz Dormann Geschäftsführer als Nachfolger von Wolfgang Theile. Mit Peter Feuser kam 1980 ein zweiter pädagogischer Mitarbeiter als Stellvertreter des VHS-Leiters hinzu.

VHS-Semestereröffnung 1979

1981 Die Städte Höxter und Marienmünster übernahmen auf Basis der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zur gemeinsamen Wahrnehmung der Aufgaben der VHS vom 1.10.1980 die alleinige Verantwortung für die Volkshochschule Höxter-Marienmünster, wie sie fortan hieß.

1982 Dr. Ernst Weichbrodt kam als neuer Leiter zur VHS. Zwei Jahre später folgte Ulrich Fraune als stellvertretender VHS-Leiter. Gemeinsam mit dem VHS-Team bauten sie die VHS zu einer der führenden Weiterbildungsinstitution der Region mit attraktiven Bildungsangeboten und innovativen Ideen aus. Dabei setzten sie einen Schwerpunkt in der beruflichen Bildung, mit Qualifizierungsangeboten für Erwerbslose sowie für Betriebe und Beschäftigte der heimischen Region.

VHS-Leiter Dr. Ernst Weichbrodt (rechts) und
Stellvertreter Ulrich Fraune bei der Programmvorstellung

1985 Die erste EDV-Anlage der Marke NIXDORF wurde gekauft und für Schulungszwecke eingesetzt. Da es allgemein kaum EDV-Ausbildungsangebote gab, wurde die VHS zum Hauptanbieter in diesem Bereich. In der Folgezeit wuchs die EDV und ein eigenes Netzwerk wurde aufgebaut.

1988 In der Albaxer Straße konnte mit dem VHS-Seminarhaus ein zweites Unterrichtsgebäude bezogen werden. Hier finden vor allem Kurse der beruflichen Bildung statt.

VHS-Seminarhaus Albaxer Straße

1992 In der Hochphase der Aussiedlerzuwanderung fanden 16 Deutsch-Kurse parallel in Höxter statt. Dazu wurden zusätzlich 3 Wohnungen für Unterrichtszwecke angemietet.

2000 Das Weiterbildungsgesetz in NRW wurde novelliert. Erstmals gehört die berufliche Bildung zum Pflichtangebot. Der Weiterbildungsauftrag der Volkshochschulen wurde dadurch hervorgehoben und festgeschrieben.

Mit Mirko Löffelbein wurde erstmals ein EDV-Netzwerkadministrator eingestellt. Mittlerweile gibt es 3 EDV-Unterrichtsräume.

2001 Dr. Ernst Weichbrodt ging nach 19-jähriger erfolgreicher Leitungstätigkeit in den Ruhestand. Rainer Schwiete übernimmt die Leitung der Volkshochschule.

  Rainer Schwiete neuer VHS-Leiter

2003 Die Volkshochschule Höxter-Marienmünster feiert ihr 25-jähriges Jubiläum mit einem „Tag der offenen Tür“ für die Bevölkerung an dem weit über 1000 Gäste teilnahmen.

2006 Die Volkshochschule Höxter-Marienmünster hat sich erfolgreich einem Qualitätszertifizierungsverfahren unterzogen, um entsprechende Qualitätsstandards im Angebot und beim Service zu garantieren.

Erstmals wir ein Integrationsfest im Haus der VHS veranstaltet mit einem vielfältigen, multikulturellen Angebot. Bei der guten Resonanz ermutigt das zur jährlichen Wiederholung.

    

Bilder vom Integrationsfest 2008 in der Stadthalle. (mehr bei den Bildergalerien)

2007 Die Volkshochschule beteiligt sich am Sonderprogramm des Landes NRW gegen den "Lehrstellenmangel" und stellt 12 Auszubildende ein, die in Kooperation mit regionalen Betrieben im kaufmännischen Bereich ausgebildet werden. Damit können jungen Menschen vor Ort neue Berufs- und Lebensperspektiven geboten werden.

2008 "30 Jahre" Volkshochschule Höxter-Marienmünster stehen im Mittelpunkt des Programmangebots, mit einem Tag der offenen Tür, Dozententreffen, Jubiläumskonzert des Collegium Musicum und einem Integrationsfest mit Prof.Dr.Rita Süssmuth in der Stadthalle.

Dazu stellt sich das VHS-Team mit einem neuen Layoutauftritt (Logo, Programmheft, Internet) der Öffentlichkeit vor.


Das neue Motto lautet "weiter mit bildung".

2009 Als erster Bildungsträger in der Erwachsenenbildung und erste kommunale Einrichtung im Kreis hat sich die VHS Höxter-Marienmünster erfolgreich einem Qualitätszertifizierungsverfahren nach DIN ISO 9001 unterzogen. Damit beweist die VHS auch weiterhin, dass sie der führende  Weiterbildungsanbieter mit einem qualitativ  anspruchsvollen Bildungsangebot für die Bürger in der Region ist.

Mit dem VHS-Seminarhaus Uferstr.2 (Postgebäude) wird ein drittes eigenes Unterrichtsgebäude bezogen. Dies wird überwiegend für Maßnahmen der beruflichen Bildung genutzt.

VHS - Seminarhaus Uferstraße

2011 Mit der Erwerbslosenberatungsstelle und dem Arbeitslosenzentrum wurden zwei wichtige infrastrukutrelle Einrichtungen geschaffen, um die Qualifizierung in der beruflichen Bildung zu unterstützen. Das Land fungiert hier als Auftraggeber mit finazieller Unterstützung der EU.

Das Gebäude in der Uferstraße wurde zum Jahresende wieder aufgegeben, da die Maßnahmen in der beruflichen Bildung aufgrund der guten Arbeitsmarktdaten von der Arbeitsagentur als Auftraggeber reduziert wurden.

2014 Als Höhepunkt des Vortragsangebotes der Volkshochschule hielt die evangelische Theologin Margot Käßmann vor 500 Zuhörern in der Kiliani-Kirche eine adventliche Lesung.


Margot Käßmann vor dem stimmungsvoll beleuchteten Altar der Höxtraner Kilianikirche. Foto Neue Westfälische

2016 Mit Dr. Claudia Gehle (siehe nachfolgendes Bild) ergänzt eine neue Kollegin das pädagogische VHS-Team.

  Dr. Claudia Gehle

Die Volkshochschule stellt sich den neuen Herausforderungen bei der Integration der Geflüchteten mit vielen neuen Sprach- und Integrationskursen sowie dem Modellprojekt ESIF (Entwicklung von Systemstrukturen zur Integration von Flüchtlingen) mit dem vor allem die ehrenamtlich aktiven Helfer unterstützt werden sollen.

Das ESIF-Team mit (von links) Heike von Broock, Andzelika Kassan, Friedrich Blase, Dr. Claudia Gehle und Ulrich Fraune.

 

2018 Ulrich Fraune scheidet zum 31.01.2018 altersbedingt nach 34 erfolgreichen Jahren an der VHS aus. Er hat mit seinem Engagement und seinen Ideen die Entwicklung der Einrichtung, besonders in der beruflichen Bildung, maßgeblich beeinflusst und beflügelt. Dr. Claudia Gehle übernimmt die stellvertretende VHS-Leitung.

Die VHS feiert das 40-jährige Jubiläum mit zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen. Mit dem neuen Layout-Auftritt, orienteirt an der bundesweiten VHS-Marke, präsentiert sich die Einrichtung modern und bunt. Im Zentrum des neuen Auftrittes stehen die Begriffe Begegnung, Lebendigkeit und Vielfalt. Damit spiegelt die Marke VHS die zukünftige Ausrichtung im Kontext des demografischen Wandels wider: Unsere Gesellschaft, und mit ihr die Angebote der öffentlichen Weiterbildung, werden bunter - nicht nur durch Einwanderung, sondern auch durch neue Lebensformen und -entwürfe des Zusammenlebens, neue Lebensstile und Alltagskulturen.

 
 
VHS-Logo HX
 
 
 

VHS Höxter-Marienmünster in Zahlen

Seit 1978 haben insgesamt über 300.000 Teilnehmer Veranstaltungen in Höxter und Marienmünster belegt; quer durch alle Alters- und Sozialschichten. D.h. statistisch war die komplette Bevölkerung von Höxter und Marienmünster fast 10 mal in der VHS. Dabei haben über 1.000 Dozenten an knapp 20.000 Kursen, Seminaren, Vorträgen, Fahrten und Lehrgängen mit fast 500.000 Unterrichtsstunden mitgewirkt.

An die 400 Absolventen haben einen Schulabschluss (Hauptschule, Realschule, Fachhochschulreife) erfolgreich nachgeholt.

Tausende von Erwerbslosen konnten seit 1985 in verschiedenen Bildungsmaßnahmen qualifiziert werden. Durchschnittlich 70% konnten anschließend in ein festes Arbeitsverhältnis vermittelt werden.

Ebenfalls haben rund 6.000 Aussiedler, Ausländer, Migranten  und Geflüchtete in vielen Sprach- und Integrationskursen die deutsche Sprache komplett neu erlernt. Gerade bei der aktuellen Flüchtlingswelle leistet die VHS einen großen Beitrag zur gesellschaftlichen und beruflichen Integration.

Aktuell besteht das Angebot der VHS jährlich aus ca. 500 Veranstaltungen mit mehr als 12.000 Unterrichtsstunden in sechs Bildungsbereichen. Das sind u.a. 80 Sprachkurse in bis zu zehn verschiedenen Sprachen, 40 EDV-Kurse in allen gängigen EDV-Anwendungen, 140 Kurse zur Bewegung und Entspannung und 15 Maßnahmen für Erwerbslose im Tagesbereich.

Weit über 7.000 Bürgerinnen und Bürger nutzen diese Möglichkeit zur eigenen (Fort)Bildung, zur Erweiterung des individuellen Horizontes, der Entfaltung kreativer Potentiale, der Entwicklung sozialer Kompetenzen und der Erhaltung der Gesundheit. Die Durchführungsquote der angebotenen Kurse liegt deutlich über 90%.

Beratungsangebote für Weiterbildungsinteressierte, Erwerbslose und Migranten/Flüchtlinge ergänzen die Bildungsmaßnahmen.

Für die Leistungsfähigkeit bzw. Effektivität einer Bildungseinrichtung ist die Weiterbildungsdichte (gemessen in erteilten Unterrichtsstunden je Einwohner im Zuständigkeitsbereich) ein Gradmesser. Hier hat die VHS Höxter-Marienmünster in NRW regelmäßig eine Spitzenposition aller 131 VHSen inne.

Damit erweist sich die Arbeit der über 20 hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der z.Zt. knapp 200 nebenberuflichen Dozentinnen und Dozenten als sehr effektiv, qualitativ hochwertig, bürgernah und erfolgreich.

 

Aussicht

Heute versteht man Erwachsenenbildung als organisierte Form des lebenslangen Lernens. Volkshochschulen
stellen dabei einen Beitrag zur Verwirklichung des Rechts auf Bildung und der Chancengerechtigkeit dar. Die weltweiten gesellschaftlichen Veränderungen zeigen, welche Bedeutung den Volkshochschulen in Zukunft beizumessen sein wird. (4) Explizit genannt seien Themen wie Digitalisierung, Integration, Alphabetisierung und Grundbildung, demografischer Wandel, Fachkräftemangel, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Demokratiestärkung, Gesundheitsförderung.

Die Volkshochschule stellt sich den zukünftigen Herausforderungen mit neuen Ideen und Projekten. Durch die hohe Akzeptanz in der Bevölkerung sowie der Unterstützung aus Politik und Verwaltung in Höxter und Marienmünster kann die VHS zuversichtlich in die Zukunft schauen.

Die VHS setzt dazu verstärkt auf ein qualitativ anspruchvolles und bürgernahes Angebot für unterschiedliche Zielgruppen. Durch zahlreiche Kooperationen und Vernetzungen mit Schulen, Kultureinrichtungen, Firmen etc. wird ein effizientes, wirtschaftliches und erfolgreiches Arbeiten angestrebt.

Die VHS-Mitarbeiter sowie einige Dozenten und Teilnehmer vor dem Haus der VHS.

 

"Lernen ist wie rudern gegen den Strom. Wer sich nicht bewegt, fällt zurück."
(Benjamin Britten, engl. Komponist, 1913-1976).

 

Zusätzliche Informationen