Mehrgenerationen-Wohnen-Projekt stellt sich vor

Zahlreiche Interessierte fanden sich in der Aula der Volkshochschule ein, um sich über ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt in Höxter zu informieren. Mehrere Mitglieder einer seit längerem bestehenden Initiativgruppe stellten einzelne Aspekte eines solchen Wohnprojektes vor.


Von links: Die Initiatoren Karin Sielemann, Susanne Krekeler, Bärbel Kaiser, Bea Brüning sowie VHS-Leiter Rainer Schwiete, der die Veranstaltung moderierte.

„Wir haben bereits mehrere geeignete Grundstücke und Gebäude in Aussicht, eine Entscheidung ist aber noch nicht endgültig gefallen“, sagte Architektin Susanne Krekeler. In jedem Fall aber soll in der Höxteraner Innenstadt eine Wohnanlage mit10 bis 14 Wohneinheiten entstehen. Das Besondere an dem Projekt „Man lebt nicht nebeneinander, sondern miteinander in mehreren Generationen.

 

„Dazu fehlen uns allerdings noch ein bis zwei junge Familien mit Kindern, um ein wirklich vielfältiges Projekt zu schaffen“, sagte Mitinitiatorin Karin Sielemann.

Den Vorteil gerade für junge Familien mit Kindern verdeutlichte die mitwirkende Bärbel Kaiser, die selbst seit langem als Tagesmutter arbeitet. „Diese Aufgabe entlastet die berufstätigen Eltern und macht mir selber große Freude“, so Bärbel Kaiser.

Es soll allerdings auch an die Älteren gedacht werden, die vielleicht irgendwann nicht mehr so mobil und kräftig sind, um alle Aufgaben selbst zu erledigen. „Da kann eine solche Hausgemeinschaft große Hilfe und Unterstützung bieten“, sagte Krankenschwester Bea Brüning.

In der Hoffnung, das Interesse junger Familien zu wecken, wird sich die Initiativgruppe mit einem Kreativstand auf dem Familienfest am 12.07.2013 präsentieren.

Am Mittwoch, den 15.05.2013 um 19.00 Uhr trifft sich die Gruppe im Corveyer Hof in Höxter. Weitere Interessierte sind herzlich eingeladen, sich über das Mehrgenerationen Vorhaben in Höxter informieren zu lassen.

 

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